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Aus der Einleitung von Severin Heinisch (Hg.):
Zöhrers Kunstschaffen ist unbändig und umfassend und sprießt aus einem literarisch-phantastischen Verständnis seiner Umwelt. Es äußert sich in Zeichnungen ebenso wie in seiner Druckgraphik, in seinen Keramiken, Papiermachéarbeiten und Eisenskulpturen, bis hin zu seinen Möbeln und dem ganzen Haus, das er vom Erd-geschoss bis zum Dachboden als Gesamtkunstwerk gestaltet, in dem er lebt, zeichnet, druckt, aber auch auf seiner Orgel musi-ziert, wenn ihm danach ist. Beim Drucken strebt er nach hand-werklicher Perfektion und gewinnt allen Techniken ihre eigene Qualität ab, wobei ihn die Lithographie am meisten fesselt. In der Skulptur ist Eisen sein bevorzugtes Material.
Zöhrers Kunst ist zugänglich, literarisch, humorvoll. Das hat paradoxerweise dazu beigetragen, dass ihn der Kunstbetrieb bis heute wenig akzeptiert. Es spricht für ihn, dass er trotzdem keinen Millimeter von seiner Arbeitsweise abgewichen ist Eine erlesene Zahl privater Sammler dankt es ihm.
Hardcover, Gebunden, 64 Seiten, Format 22,5 x 21 cm
ISBN 10: 3-935265-12-3
ISBN 13: 978-3-935265-12-6 |
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