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Thomas Brunnschweiler hat in einem Interview einmal empfohlen, man sollte Anagramme nur in homöopathischer Dosierung verwenden. Kein schlechter Ratschlag, üben doch seine Anagrammgedichte einen starken Sog aus: Verblüfft realisiert die Leserin oder der Leser, wie sich hinter den Wörtern – durch den Letterntausch – ganz andere verstecken, wie aus der Grundzeile unendlich viel Neues geschaffen wird.
In AlltagsWorte bedient sich der Anagrammist bei Floskeln oder gebräuchlichen Satzanfängen. Was er zum Beispiel mit der trällernden
Titelzeile des bekannten Schlagers Immer wieder sonntags (kommt die Erinnerung) kunstvoll auslöst, wird zum kräftigen Swing.
Thomas Brunnschweiler, geboren 1954, hat Germanistik und Theologie studiert. Heute ist er freier Schriftsteller, arbeitet als Journalist und ist Redaktionsmitglied bei der Zeitschrift Reformatio. Zur Anthologie Die Welt hinter den Wörtern (2004), ebenfalls im Verlag Martin Wallimann erschienen, hat er einen vielbeachteten Essay zur Kunst des Anagrammierens beigetragen.
128 Seiten, Hardcover
13,5 x 18 cm
ISBN 978-3-908713-88-3
Mit einem Nachwort von Stephan Krass
Mit Zeichnungen von Dorin Raileanu
Bürgerspital Basel, Kreativwerkstatt (Hrsg.) |
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