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Wieland Schmied, geboren 1929 in Frankfurt am Main, emeritierter Professor für Kunstgeschichte, hat sich über Jahrzehnte gleichermaßen mit Fragen der bildenden Kunst wie der Literatur beschäftigt.
Der Band enthält die Aufsätze:
«Ezra Pound – Größe, Irrtum und Tragik eines Dichterlebens»,
«Ezra Pound – Wyndham Lewis und der Vortizismus»,
«Vortex und Rock drill – Ezra Pound und der Bildhauer Jacob Epstein».
… Das neue Büchlein, gedacht als Anfang einer Sammlung der Pound-Studien, bringt drei Arbeiten zum unerschöpflichen Thema. Die erste – ein Vortrag über «Größe, Schuld und Tragik eines Dichterlebens» – bündelt noch einmal Pounds menschliche und politische Problematik. Gegen die Dr.-Jekyll-und-Mr.-Hyde-These, die den Dichter exkulpiert, setzt Schmied den Satz: «Es gibt nur einen Pound»…
Der Vortizismus, zu dessen Wortführern neben Wyndham Lewis und Henri Gaudier-Brzeska Ezra Pound gehörte, verstand sich als Gegenbewegunf zum Futurismus. Gott oder Teufel – gerade bei Pound stecken sie im Detail. Und so bewegt sich der Essayist und Kunsthistoriker Schmied am glücklichsten dort, wo er Phänomene der Poesie und der bildenden Kunst zusammen schauen kann …
96 S. HC |
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