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Peter Horst Neumann, Lyriker, Essayist und Literaturwissenschaftler. 1936 in Neisse in Oberschlesien geboren. Nach 1945 Schulbesuch in Aue/Erzgebirge (DDR). Studium der Musik in Leipzig. 1958 Flucht in den Westen. Studium der Philosophie, Literatur-, Musik- und Kunstwissenschaft in Berlin und Göttingen. Promotion.
1968–2001 Lehrstühle für Neuere deutsche Literaturgeschichte an den Universitäten Fribourg (Schweiz), Gießen und Erlangen-Nürnberg. Gastvorträge in 12 Ländern.
Bücher über Lessing, Jean Paul, Bertolt Brecht, Paul Celan und Günter Eich. Ca. 120 Essays und Abhandlungen zur Literatur- und Musikgeschichte vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Von 1984 bis 2002 Präsident der Eichendorff-Gesellschaft.
Für seine Lyrik erhielt er 1996 den Eichendorff-, 1998 den Nikolaus-Lenau-Preis, 2001 den Kunstpreis Schlesien des Landes Niedersachsen. Er war Direktor der Abteilung Literatur der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Er starb 2009 in Nürnberg.
Titel der Gedichtsammlungen:
Gedichte. Sprüche. Zeitansagen. Bargfeld 1994. Auf der Wasserscheide. Gedichte, Rimbaud Verlag 2003. Pfingsten in Babylon. Die Erfindung der Schere. Gedichte, Rimbaud Verlag 2005.
160 S. HC |
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