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Die Genese des Vergessens ist eine symbolische und metaphernreiche Erzählung, die in ihrem Stoff unverkennbare Berührungen mit der literarischen europäischen, sowie der orientalischen Tradition aufweist. Züge der existentiellen Philosophie, faustische Aspekte, sowie Merkmale gnostischen und manichäistischen Denkens liegen hier nah. Und doch ist der Stil der Erzählung tief in der klassischen arabischen Literatur verankert.
Mahmoud Messadi erweist sich hier als Meister des Wortes, dem es gelungen ist, eine moderne arabische Literatur zu schaffen, die zweifelsohne zur Weltliteratur gehört.
Der tunesische Schriftsteller Mahmoud Messadi (*Tazarka, 1911 – †Carthage, 2004) gilt in der arabischen Welt als Begründer einer einzigartigen literarischen Schule und gehört zu den wenigen modernen Autoren des 20. Jahrhunderts, denen es gelungen ist, die orientalisch-arabische Seele samt ihrer Größe und ihren Widersprüchen künstlerisch-entlarvend darzustellen.
Paperback mit 76 Seiten
Format: 13,5 x 20,5 cm
1. Auflage 03.2008
Nachw. v. Glück, Dorothee.
Aus d. Arab. v. Sahbi Thabet |
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