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Twain Mark, Das Tagebuch von Adam und Eva
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 30.90CHF  Kern Evelyne, Inzu und das Gold der Inkas (Abenteuerroman)
[Artikelnummer: 9783939478096]
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Abenteuer-Roman

ISBN 978-3-939478-09-06
Autor: Evelyne Kern
Verlag Kern - 2008  
1. Auflage
Broschiert / Sprache Deutsch

Unmittelbar nach der dramatischen Notlandung im schier undurchdringbaren Dschungel des Amazonas-Gebietes gerät eine kleine Gruppe amerikanischer Geschäftsleute in ein ungewolltes Abenteuer, das keine noch so erschreckende Überraschung auslässt.
Nach der Begegnung mit einem furchterregenden Kopfjäger-Stamm erfahren sie durch Zufall von einer alten Inka-Kultstätte.
Beseelt von dem Glauben an das Inka-Gold, das dort verborgen liegen soll, lassen Sie sich auf das Wagnis ein, von ihrem Weg in die Heimat abzuweichen, um nach dem Schatz zu suchen...


Dieser Roman vermittelt jedem Abenteuer-Fan die anregende und spannungsreiche Unterhaltung, die er erwartet - mehr noch - der Leser gerät in den Bann der Geschichte und vergisst für eine Weile den schnöden Alltag.

Während die anderen beiden Romane der Autorin realistischem Boden entspringen, lässt sie hier, nicht ohne gründlich zu recherchieren, ihrer Fantasie freien Lauf. Genau wie die bereits erschienenen Werke der Autorin, ist dieser Roman eines jener Bücher, die man nicht eher aus der Hand legt, bis die letzte Seite umgeblättert ist.

Leseprobe
Ruckartig setzte er das Glas an den Mund und kippte die klare Flüssigkeit in einem Zug hinunter. Tief schnappte er nach Luft und lehnte sich dann seufzend zurück. Neben ihm schlief Percy Winters. Er hatte sein Gesicht dem runden Fenster zugewandt. Auf der fettig, glänzenden Stirn perlten kleine Schweißtropfen. Dann und wann strich er sich mit dem Handrücken wie automatisch über das Gesicht. Den oberen Kragenknopf hatte er gelockert und die rote, fleckige Krawatte fiel schlapp auf seinen Bauch.
Er war erfolgreich im Leben dieser Winters. Nicht gerade besonders - aber immerhin. Er hatte es zu einer ordentlichen Kaffeerösterei gebracht, zu einer schönen Villa im Prominentenviertel von Sao Paulo, zu einem Chevrolet, zu einer hübschen Frau und zwei Töchtern. Dabei sah er so unscheinbar aus. Niemand vermutete in ihm einen geschickten Geschäftsmann. Auch Mr. Cooper hatte sich geirrt.

Sie lernten sich in einem kleinen Café auf der Rambla Cassina, einer palmenumsäumten Einkaufsstraße kennen. Durch Zufall kamen sie ins Gespräch und stellten fest, dass sie beide aus New York stammten. Sie unterhielten sich über das Wetter, über Fußball, über Frauen. Und als sie merkten, dass ihr Geschmack in jeder Beziehung gleich war, sprachen sie über Geld.

Cooper hatte etwas von einer Tante geerbt, die er nie gesehen hatte. Tanten konnte er nicht leiden. Er hatte etwas gegen verwandtschaftliche Bindungen. Aber jetzt mochte er diese Tante, liebte sie beinahe. Die Summe war nicht erheblich, aber man konnte mit dem Geld schon etwas anfangen. Und dann einigten sich die beiden irgendwann.

Winters machte Cooper zu seinem Teilhaber. Von dem Geld wurden neue Maschinen für die Rösterei gekauft. Ein Drittel des Gewinnes gab Winters ab sofort an seinen neuen Teilhaber ab. Ihre Kaffeebohnen bezogen sie aus Kolumbien und heute Abend wollten sie den neuen amerikanischen Besitzer der großen Plantage treffen, um mit ihm über die neue Ernte zu verhandeln.

Percy Winters blinzelte. Die Sonne stach ihm in die Augen. Schräg vor sich sah er eine Tragfläche. Man konnte durch die Flügelblätter wie durch eine silbrige, durchsichtige Scheibe sehen.

Mr. Winters schaute nach unten. Ein grünes Meer von Wäldern, dichten, undurchdringlichen Wäldern. Und über allem lastete die flimmernde, lähmende Hitze - Amazonas- Hitze.

Unermüdlich drehte sich der Propeller. Über der Tragfläche zerstieben kleine, dunkle Rauchwölkchen. Wie Krakenarme schoben sie sich über das glitzernde Metall.

„Rauchwölkchen über der Tragfläche?“

Mr. Winters stutzte. Plötzlich saß er kerzengerade im Sitz. Aufgeregt stieß er mit dem Ellenbogen seinen Nachbarn in die Seite.
„He, was soll das?“
„Mr. Cooper, können Sie sich erklären, wie eine Tragfläche zu rauchen beginnt?“
„Noch nie so etwas gehört, Tragflächen rauchen nicht“, meinte er zwischen zwei Zügen aus seinem Glas. Seine Stimme lallte etwas, sie klang irgendwie so, als würde seine Zunge an den Zähnen kleben.
„Schauen Sie doch selbst hin - die hier raucht aber!“

John Cooper legte seinen Oberkörper über die Knie von Winters. Dicht presste er das Gesicht ans Fenster und starrte auf den Propeller. Der Rauch wurde dunkler, wie eine schwarze Fahne flatterte er hinter der Tragfläche.

„Verdammt, die raucht wirklich. Mensch die raucht nicht nur - der Propeller brennt. Der Pilot, der Pilot, hat der denn noch nichts gemerkt? Schläft wohl das Rindvieh!“

Cooper war plötzlich stocknüchtern. Winters keuchte. Aufgeregt ruderte er mit den Armen. Aus der Hosentasche zog er ein Taschentuch. Mit zitternden Händen faltete er es auseinander und wischte sich über die Stirn.

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