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Untertitel: Eine bittersüße Liebesgeschichte
ISBN 97839394780304
Autor: Evelyne Kern
Verlag Kern, Bayreuth
1.neu überarbeitete Auflage, 2007 - Seiten:216
Broschiert / Sprache Deutsch
Atemlos ins Nichts ist Evelyne Kerns zweiter Roman und die bittersüße Liebesgeschichte Julias, die alles verliert, was sie liebt. Aufgewachsen in einfachen Verhältnissen verliebt sie sich als 17-jährige in einen Autodieb. Er ist ihre große Liebe und sie wird ihn, obwohl er bei einem schrecklichen Unfall ums Leben kommt, niemals vergessen. Zwei weitere Männer kreuzen in den folgenden Jahren ihren Weg und auch diese verliert sie auf tragische Weise. Tapfer erträgt sie alle Schicksalsschläge, bis sie eines Tages völlig ausrastet....
Dieser Roman geht durch Mark und Bein. Ungemein romantisch, aber auch unendlich traurig spricht er all die Personen an, die gerne mal ihren Tränen freien Lauf lassen. Zum Heulen schön, aber auch irre romantisch und zugleich anregend spannend verspricht diese Geschichte eine außergewöhnliche Unterhaltung.
Leseprobe aus "Atemlos ins Nichts"
Und dann hisste Ricardo das Segel und schon ging es los. Gekonnt manövrierte Ricardo das Boot durch die zerklüftete Felslandschaft hinaus auf das offene Meer. Die Möwen flogen an ihnen vorbei, Fische tauchten auf und sprangen zurück. Die Sonne blinzelte durch die Wolken, die sich immer mehr zusammen zogen. Ricardo zog an den Leinen und lachte über das ganze Gesicht. Er war glücklich.
Julia war etwas mulmig zumute, aber sie sagte lieber nichts. Es würde vorbeigehen, dachte sie sich. Der Himmel wurde immer bedrohlicher. Für einen kurzen Moment, glaubte Julia Besorgnis in Ricardos Mine erkennen zu können, als er nach oben blickte.
„Als wir losfuhren, sah es aber nicht so aus, als würde das Wetter schlecht werde. Ich denke es wird regnen.“ rief Julia ihm entgegen.
„Zieh die Segeljacke an, mein Herz, dann wirst du nicht so nass. Ein bisschen Regen hat noch niemanden umgebracht“, lachte er.
Der Wind trieb sie weiter hinaus auf das Meer und als dann plötzlich eine der vielen, inzwischen dunklen Wolken aufbrach und einen Regenguss auf das kleine Boot herab schüttete, zog Julia den Kopf ein und blickte besorgt zu Ricardo, der nun versuchte, eine Wende zu machen. Es gelang ihm und Julia war erleichtert, als sie merkte, dass er umkehrte.
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