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Inhalt (Klappentext)
Man hat Charlotte von Schiller bisher fast immer als das gute Hausmütterchen gesehen, unbedeutend und schon von der Erziehung her domestiziert, gebildet, soweit es gesellschaftliche Ansprüche verlangten, eine ästhetische Zutat, ein hübsches Schmuckstück, und aus diesem Blickwinkel gesehen, unbedeutend und kaum der Erwähnung wert. Deshalb ist es verlockend, ja höchst notwendig, Charlotte von Schiller mit klarem Blick anhand der hinterlassenen Briefe und Aufzeichnungen kennenzulernen, mit Notierungen aller kleinen Begebenheiten ihres Daseins, mit eindringlicher Fühlung und dem versuch, ihr Wesen zu begreifen und begreiflich zu machen.
Autorin
Utta Keppler, die in Stuttgart als Tochter eines Pfarrers geboren wurde, besuchte die Kunstakademie, arbeitete als freie Mitarbeiterin bei Zeitungen und Zeitschriften und schrieb biographische Romane um weibliche historische Persönlichkeiten, u.a. Katharina Kepler (die Mutter des Astronomen) und Maria Sibylla Merian.
180 S. HC |
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