Vor über zweitausend Jahren wurde im Raum Vorderasien der einseitig männliche Name und ein männliches Bild für Gott festgelegt, mit allen verderblichen Folgen der weitgehenden Nichtbeachtung der Frau. Ein Bild der weiblichen Seite Gottes ist offiziell von der Theologie bis heute nicht zugelassen, ist aber in „Maria“, die uralte Göttinnenvorstellungen übernahm, mit ihren heute verschiedenen Titeln der Jungfrau, Gottesmutter, Madonna, Himmelskönigin längst vorhanden. Dem einseitigen Stützpfeiler weltweiter Kulturen – dem Herr- und Vatergott – fehlt eine weibliche Bildseite. Die Vorstellung von Gott sollte von einem Bein auf zwei Füße gestellt werden. Geboren vor dem Krieg in einer katholischen Familie des Münsterlandes, nach verspätetem Abitur, durch den Krieg und seine Folgen, zwischen 1961 und 1966 Studium der katholischen Theologie und Germanistik an der LMU in München. Eine spätere Beschäftigung mit Themen des Feminismus legte als Ursache für viele Verwerfungen der heutigen europäischen wie der Weltkultur eine ganz frühe israelitische Gottestheologie frei.
- ISBN-13: 9783837208290
- Einband: Taschenbuch,
- Auflage: 1. Auflage
- Seitenzahl: 467
- Gewicht: 604 g
- Sprache(n): Deutsch
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