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José Gorostiza, geboren 1901 in Villahermosa (Mexiko) starb 1973 in Mexico-Stadt. Er gehörte um 1930 zusammen mit Xavier Villaurrutia und Jorge Cuesta zur mexikanischen Dichtergruppe «Contemporáneos». In seiner Bedeutung wird er Góngora, Sor Juana, Valéry, Eliot und Cuesta gleichgestellt. Sein Gedicht «Endloser Tod» wurde 1939 veröffentlicht. Die vorliegende Werkausgabe ist die erste deutsche Übersetzung der Lyrik José Gorostizas.
«Endloser Tod» schließt einen Zyklus der Poesie ab: er ist das Monument, das die Form ihrem eigenen Tod errichtet hat. Nach «Endloser Tod» ist die Erfahrung des Gedichts – im Sinne von Gorostiza – unmöglich und undenkbar. Andere Erfahrungen, andere Tode, erwarten uns. «Endloser Tod» ist die Uhr aus Bergkristall der hispano-amerikanischen Poesie: für sich allein stehend und von schlankem Wuchs besingt dieses Gedicht die endlose Zeit
104 S. HC |
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