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Wer, dem Informationsmonopol von Presse, Rundfunk und Fernsehen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert, tagaus, tagein das hirnlose Geschwätz allgemeinmenschlicher Moderatoren, den haltlosen Eiertanz politisierender Kommentatoren, das pointierte Gedrechsel brokatener Feuilletonisten, das Reklamegehudel bezahlter Berufstouristen, die wissenschaftsjournalistische Wichtigtuerei verkrachter Akademiker, die Nebelwerferei gekaufter Wirtschaftsredakteure, die Betulichkeit ADAC-strammer Freizeitanimateure, kurz, die konstruktiv-kritischen Beiträge von Lobbyisten jeder nur denkbaren Abhängigkeit und Couleur über sich ergehen lassen muß – der wird, wenn er über jenes Quentchen Paranoia verfügt, das den Intellektuellen ausmacht, sich nur schwer des Eindrucks erwehren können, zugleich Zeuge und Opfer einer in den Medien Gestalt gewordenen einzigen großen Verschwörung geistiger Mediokrität, sozialen ‘Opportunismus‘ und politischer Korruption zu sein. Diesem Eindruck entgegenzutreten ist das Hauptinteresse dieses Traktats. Wer, dem Informationsmonopol von Presse, Rundfunk und Fernsehen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert, tagaus, tagein das hirnlose Geschwätz allgemeinmenschlicher Moderatoren, den haltlosen Eiertanz politisierender Kommentatoren, das pointierte Gedrechsel brokatener Feuilletonisten, das Reklamegehudel bezahlter Berufstouristen, die wissenschaftsjournalistische Wichtigtuerei verkrachter Akademiker, die Nebelwerferei gekaufter Wirtschaftsredakteure, die Betulichkeit ADAC-strammer Freizeitanimateure, kurz, die konstruktiv-kritischen Beiträge von Lobbyisten jeder nur denkbaren Abhängigkeit und Couleur über sich ergehen lassen muß – der wird, wenn er über jenes Quentchen Paranoia verfügt, das den Intellektuellen ausmacht, sich nur schwer des Eindrucks erwehren können, zugleich Zeuge und Opfer einer in den Medien Gestalt gewordenen einzigen großen Verschwörung geistiger Mediokrität, sozialen ‘Opportunismus‘ und politischer Korruption zu sein. Diesem Eindruck entgegenzutreten ist das Hauptinteresse dieses Traktats. Wer, dem Informationsmonopol von Presse, Rundfunk und Fernsehen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert, tagaus, tagein das hirnlose Geschwätz allgemeinmenschlicher Moderatoren, den haltlosen Eiertanz politisierender Kommentatoren, das pointierte Gedrechsel brokatener Feuilletonisten, das Reklamegehudel bezahlter Berufstouristen, die wissenschaftsjournalistische Wichtigtuerei verkrachter Akademiker, die Nebelwerferei gekaufter Wirtschaftsredakteure, die Betulichkeit ADAC-strammer Freizeitanimateure, kurz, die konstruktiv-kritischen Beiträge von Lobbyisten jeder nur denkbaren Abhängigkeit und Couleur über sich ergehen lassen muß – der wird, wenn er über jenes Quentchen Paranoia verfügt, das den Intellektuellen ausmacht, sich nur schwer des Eindrucks erwehren können, zugleich Zeuge und Opfer einer in den Medien Gestalt gewordenen einzigen großen Verschwörung geistiger Mediokrität, sozialen ‘Opportunismus‘ und politischer Korruption zu sein. Diesem Eindruck entgegenzutreten ist das Hauptinteresse dieses Traktats.
Inhalt
Die empirische Erscheinung der medialen Information
Die Medien als Herrschaftsmittel
Die Medien als Medium
Die historische Entstehung der medialen Infomation
Information als gesellschaftliches Orientierungsmittel
Der Verlust der gesellschaftspolitischen Orientierung im 19. Jahrhundert
Die Information als Ware
Die Ware Information als Träger einer neuen gesellschaftspolitischen Orientierungsfunktion
Die formalen Techniken der medialen Information
Diskretisierung
Konkretisierung
Illustrative Zwischenbemerkung
Synkretisierung
Die reale Bedingung der medialen Information
Der Brot-und-Spiele-Komplex
Der faschistische Veranstaltungsstaat
Die mediale Veranstaltung
Aktueller Nachklapp
“...ein Paradebeispiel konsequent durchgeführter Ideologiekritik.”
Martin Janz, blätter des Iz3W
“Wenn Sie Journalist sind, insbesondere wenn Sie Kommentare verfassen, dann sollten Sie – falls Sie Ihr reines Gewissen bewahren möchten – Enderwitz’ Traktat besser nicht lesen...”
Dierk Spreen, junge Welt
146 S. SC |
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