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Adornos bittere Bemerkung, ein Deutscher sei ein Mensch, der keine Lüge aussprechen könne, ohne sie tatsächlich zu glauben, war ein Tropfen auf den heißen Stein des gesunden Volksempfindens. Was als Kritik gemeint war und als Intervention, ist zur “Frankfurter Schule” verkommen und biedert sich an. Die linken Intellektuellen haben das Einfache, das nur schwer zu machen ist – die staaten- und klassenlose Weltgesellschaft – theoretisch liquidiert, damit sie sich endlich, im Verein mit dem Klassenfeind von einst, um die “nationale Identität” sorgen dürfen. Deutschsein, das ist wieder, nach der Methode Goebbels/Weizsäcker, Schicksal und Auftrag zugleich. Und dabei bereitet es doch in Wahrheit gar keine geistige Mühe, auf die Frage, was deutsch ist, die Auskunft zu erteilen: Herrschaft, Verwertung, Vernichtung.
Aus dem Inhalt:
Der ganzheitliche Volksstaat und seine Insassen
Unmensch und Übermensch. Über das Verhältnis von Rassismus und Antisemitismus
Mord und Totschlag. Konsequenzen der deutschen Einheit
Psychologie der Charaktermaske. Rassismus und sekundäre Humanisierung
Das Menschenrecht des Bürgers
“Typisch deutsch”
Abschaffung des Staates. Thesen zum Verhältnis von anarchistischer und marxistischer Staatskritik
“Ein Buch gegen den linken Begriff von Politik.”
17° C. Zeitschrift für den Rest
“Bruhn ... kritisiert Politik als bürgerliches Formprinzip und zieht entsprechend über die politikgläubigen Teile der Linke her.”
Stephan Grigat, UNITAT (Wien)
“... eine Mischung aus beißendem Sarkasmus, Antirassismuskritik
und kritisch-theoretischer Auseinandersetzung
mit Rassismus und Antisemitismus.”
Terz. Düsseldorfer Stadtzeitung
180 S. SC |
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