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Was sollen Revolutionäre tun in Zeiten, in denen weit und breit keine revolutionäre Situation in Sicht ist? Sollen sie darauf verzichten, den Verhältnissen deren eigene Melodie vorzuspielen, und stattdessen Realpolitik treiben? Sich in Geduld und Ironie üben, das ist die Antwort, die Johannes Agnoli schon als Staatsfeind auf dem Lehrstuhl gegeben und praktiziert hat. – Die Festschrift versammelt Aufsätze von Freunden, Schülern und Kritikern. Mit Beiträgen von Roger Wittmann, Ossip K. Flechtheim, Gisbert Leppert, Barbara Broggini, Wolf Dieter Narr, Clemens Nachtmann, Ekkehart Krippendorff, Iring Fetscher, Ilse Bindseil, Manfred Dahlmann, Michael Schumann und Joachim Bruhn.
Inhalt:
Bruhn, Dahlmann, Nachtmann: Vorwort
Roger Wittmann: Von neuem beginnen. Mit Energie und fröhlicher Gelassenheit zur revolutionären Autonomie
Ossip K. Flechtheim: Gedanken eines Futurologen zu einem femininen, gewaltfreien und ökologischen Sozialismus
Gisbert Lepper/Barbara Brogginiy: Die Grundlegung der Staatsmacht in den Köpfen
Wolf Dieter Narr: Der Begriff des Politischen und kein Ende. Thesen mit Variationen
Clemens Nachtmann: Kapitalistische Krise und Gesellschaftsplanung
Ekkehart Krippendorf: Politischer als die Politikwissenschaft Schillers “Wallensteinrdquo;
Iring Fetscher: Demokratischer Sozialismus und ökologische Herausforderung
Ilse Bindseil: Kritische Politologie und politische Triebtheorie. Zwei wiederaufgelegte Grundlagentexte der ersten Außerparlamentarischen Opposition (APO) in der Bundesrepublik Deutschland
Manfred Dahlmann: Das Ostgotenreich als Nahtstelle dreier Weltfriedensversuche
Michael Schumann: Vor fünf Jahren: “Wir brechen unwiderruflich mit dem Stalinismus als System!”. Eine Reminiszenz
Joachim Bruhn: Bibliographie der Schriften von Johannes Agnoli
230 S. SC |
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