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Mit Beiträgen von:
Diethard Behrens, Martin Blumentritt, Thomas Gehrig, Kornelia Hafner, Michael Heinrich, Christoph Lieber, Axel Otto, Helmut Reichelt, Thomas Lutz Schweier und Thomas Seidl
Es geht um die Frage, ob die Marxsche Theorie als Entwurf einer Utopie verstanden werden muß - das heißt einer Utopie, die sich historisch als eine “Geschichtsphilosophie” präsentiere -, oder ob Marx von vorneherein als Kritiker jedweder Geschichtsphilosophie auftritt. Daran, ob Marx als Propagandist einer geschichtsphilosophischen Utopie verstanden wird oder als Urheber einer Kritik der politischen Ökonomie, in deren Horizont der Geschichte ein bestimmter Stellenwert zukommt, entscheidet sich, wie die bürgerliche Gesellschaft begriffen und kritisiert werden kann.
Diethard Behrens : Geschichtsphilosophie oder das Begreifen der Historizität
Kornelia Hafner : Diskussionen gegen den Zeitgeist
Christoph Lieber / Axel Otto : Marx - ein Geschichtsphilosoph? Thesen zu einem fortdauernden Ärgernis in der Kritik der Politischen Ökonomie-
Thomas Seidl : Materialistische Geschichtstheorie - ein Problemaufriß
Helmut Reichelt : Zum Verhältnis von Psychologie und dialektischer Methode in der Marxschen Ökonomiekritik
Michael Heinrich : Geschichtsphilosophie bei Marx
Martin Blumentritt : Anmerkungen zum Problem Freiheit und Determinismus bei Marx
Thomas Lutz Schweier : Geschichtliche Reflexionen über Marx' Bemerkungen zu seinem Geschichtsverständnis
Kornelia Hafner / Thomas Gehrig : Historisches über Kaufmannskapital. Projektionen geschichtlicher Linien und Stufen versus Ideologiekritik des unhistorischen Entwicklungsdenkens
196 S. SC |
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